VULKANRING VOGELSBERG

Sa. /So.    04. / 05.07.2015

Etappen: Laubach – Schotten-Rainrod – Gedern


Der Vulkanring verknüpft als 127 km langer Rundwanderweg die natürlichen und kulturellen Höhepunkte rund um den Kamm des Hohen Vogelsberges.
Mit seiner erloschenen Lava prägt der Vogelsberg - einziger Schildvulkan Deutschlands - vielfältig die Landschaft. Auf Basalt steht man quasi überall und man sieht ihn an vielen Stellen entlang des Wanderweges. Auch Herrenhäuser, Mühlen, Türme und Mauern sind aus Basalt.
Die Begegnung mit Wasser macht den Vulkanring doppelt reizvoll. Ob als still plätscherndes Rinnsal, als rauschender Fluss, schäumender Bergbach oder spiegelglatter, stiller See mit scheuen, gefiederten Bewohnern – Feuer und Wasser sind allgegenwärtig. Mit der Leichtigkeit eines Pinselstriches gliedert sich die Landschaft bei den vielen Ausblicken entlang der Grenze zwischen Waldgürtel und Feldsäumen, wo am Horizont Himmel und Erde scheinbar verschmelzen.
Die Wege führen über erdige Forstwege, teils über Wiesen- und Waldpfade.

Sa.   
Etappe 1: Laubach – Schotten-Rainrod


ca. 18 km + einige Steigungen


Eine leichte Tour, überwiegend auf festen Wegen fast ohne Steigungen. Ausnahme ist der recht steile Anstieg zum Dörfchen Stornfels. Weich zu gehen sind die erdigen Waldwege, doch können sie nach einem längeren Regen etwas matschig sein. Dafür quert man herrliche alte Buchenwälder und liebliche Bachtäler wie das der Horloff und der Ulfa.

Foto: http://www.wanderkompass.de/Hessen/vulkanring-vogelsberg.html

Laubach, Schloss und Park
Die über 1200 Jahre alte Stadt ist geprägt von basaltgepflasterten Strassen mit idyllischen Ecken und plätschernden Brunnen. In den engen Gassen stehen bis zu 500 Jahre alte Fachwerkhäuser, die alle überragt werden von dem 600 Jahre alten Schloss der Grafen zu Solms-Laubach. Sehenswert sind auch die Stadtkirche und eine Reihe weiterer Museen.
Stornfels
Erbaut auf einem steilen Vulkankegel thront der kleine Ort wie ein Adlerhorst über den bunten Äckern und Wiesen. Seinen historischen Ortskern schmücken schöne Fachwerkhäuser. Im Mittelalter stand hier die Ritterburg „Sturmfels“. Deren Außenmauern bilden heute den Grundstock der Kirche. Vom Ortsrand schweift der Blick über die sanfte Hügellandschaft der Wetterau mit ihren Streuobstwiesen.



So.   
Etappe 2: Schotten-Rainrod – Gedern




ca. 20 km + einige Steigungen

Viele Ausblicke bietet diese Tour. Vom Grillplatz Rainrod überblickt man das obere Niddatal, vom Eichköppel (Naturschutzgebiet) aus hat man nach dem ersten Aufstieg einen schönen Blick auf die Gemeinde Nidda und vor dem Abstieg in die andere Richtung zum turmgekrönten Hoherodskopf. Weitere Höhepunkte der Tour sind das Tal des Eichelsbach, des Hillersbach und der Nidder. Die Wiesenlandschaften mit den kleinen Dörfchen im Niddertal sind eine besondere Augenweide.
NSG Eichköppel
Inmitten dichter Gehölzriegel liegt eine ursprüngliche Heidelandschaft, Heimat seltener Tiere und Pflanzen. Eine fast vergessene Landschaft, mit knorrigen Bäumen, bunten Blumentupfen und urigen Ameisenhügeln auf einem Basaltrücken. Hinab ins Eichelbachtal geht es durch geschützte Magerrasenwiesen und eine liebliche Auenlandschaft.
Gederner See
Umrahmt von Wiesen, Wald und vielen alten Linden lädt der Gederner See den Wanderer zu Rast und Erfrischung ein. Der 1713 angelegte See bietet viele Freizeitangebote. Es lohnt sich der Abstecher zum Gederner Schloss mit dem kleinen kulturhistorischen Museum im Torhaus, Tourist-Info und Gastronomie.


Quelle:
http://www.wanderkompass.de/Hessen/vulkanring-vogelsberg.html



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