WANDERREISE
VULKANRING VOGELSBERG, Teil 3

Wanderreise - Nr. 5   15. / 16.07.2017
Etappen 5 bis 6: Von Herbstein nach Laubach


2 Tage

Der Vulkanring verknüpft als 127 km langer Rundwanderweg die natürlichen und kulturellen Höhepunkte rund um den Kamm des Hohen Vogelsberges.
Mit seiner erloschenen Lava prägt der Vogelsberg - einziger Schildvulkan Deutschlands - vielfältig die Landschaft. Auf Basalt steht man quasi überall und man sieht ihn an vielen Stellen entlang des Wanderweges. Auch Herrenhäuser, Mühlen, Türme und Mauern sind aus Basalt.
Die Begegnung mit Wasser macht den Vulkanring doppelt reizvoll. Ob als still plätscherndes Rinnsal, als rauschender Fluss, schäumender Bergbach oder spiegelglatter, stiller See mit scheuen, gefiederten Bewohnern – Feuer und Wasser sind allgegenwärtig. Mit der Leichtigkeit eines Pinselstriches gliedert sich die Landschaft bei den vielen Ausblicken entlang der Grenze zwischen Waldgürtel und Feldsäumen, wo am Horizont Himmel und Erde scheinbar verschmelzen.
Die Wege führen über erdige Forstwege, teils über Wiesen- und Waldpfade.

Vulkanring Vogelsberg

Sa.   
Etappe 5: Herbstein – Ulrichstein


max. 26 km + einige Steigungen

Die längste Tour mit einigen stärkeren Anstiegen erfordert mittlere Kondition. Doch vergeht die Zeit im Fluge.
Das Naturerlebnis, das Abschalten und Besinnen beginnt am Schalksbachteich an dessen Ufer man zu träumen wagt und endet auf dem Schlossberg in Ulrichstein mit einem fantastischen Ausblick.
Dazwischen die parkartige Landschaft mit Feldern, offenen Wiesen und Hecken, die wie kunstvolle Raumteiler die Landschaft gliedern.
Interessante kulturelle Stätten liegen am Weg, wie die Galgen bei Hopfmannsfeld und der Totenköppel bei Meiches.

Vulkanring Vogelsberg
Historische Grenzsteine
Die Grenzsteine am Wegesrand um Herbstein liefern Zeugnis vom Ende langjähriger Streitigkeiten zwischen der ehemaligen fuldischen Enklave Herbstein, den Riedeseln, Freiherren zu Eisenbach und dem Herzogtum Hessen-Darmstadt. Mitte des 18. Jhd. gesetzt, sind viele bis heute erhalten und am Wegesrand oder mitten in verwachsenen Lesesteinwällen zu entdecken.

Schalksbachteiche
2 blaue Tupfen mitten im Grün: Fischteiche, die Mitte des 19. Jahrhunderts angelegt wurden. Sie haben eine herausragende Funktion als Rast- und Brutplatz seltener Wasservögel, als Lebensraum von Libellen, Schmetterlingen und Lurchen. Die Haubentaucher gehören zu den seltenen Wasservögeln, die sich hier heimisch fühlen. Das gesamte Gebiet (31ha) ist wegen seinerseltenen Grünland- und Wasserpflanzen heute Naturschutzgebiet.

Totenköppel bei Meiches
Der geschichtsträchtige Ort war ehemals Kultstätte der Chatten. Um 1300 wurde die erste Kirche gebaut. Lange diente der Köppel als Wallfahrtsort, sogar Bonifatius soll hier gepredigt haben. Bemerkenswert sind der Sippenfriedhof, die historischen Grabsteine, die uralten Buchen und nicht zuletzt der Blick bis zur Rhön oder zur Burg Herzberg. Ein überaus friedlicher Ort für eine Rast.


So.   
Etappe 6: Ulrichstein – Laubach



max. 23 km + einige Steigungen

Auf dieser Etappe faszinieren vor allem Laubwälder, durchsetzt mit Wiesen- und Bachtälern. Abwechslungsreich ist der Weg, einmal idyllische Wildnis, ein anderes Mal ländlich mit Kuhwiesen und Pferdekoppeln. Und immer wieder herrliche Ausblicke. Der Weg führt durch das romantische „Gründchen“, durch Kölzenhain, ein typisches Vogelsbergdorf, vorbei an Basaltbrocken, ehemaligen Mühlen und durch den Schloßpark in die Altstadt von Laubach. Eine leichte Tour, mit einigen verwurzelten und steinigen Wegen.


Schlossberg mit Vogelsberggarten Ulrichstein
Ulrichstein, auf einem Vulkanschlot, ist Hessens höchst gelegene Stadt. 600m hoch ist der Schlossberg. Hier befand sich eine Burg, die wegen ihrer Rundumsicht über Jahrhunderte heftig umkämpft wurde. Die Rundsicht kann man auch heute noch genießen und den Vogelsberggarten, eine botansiche Schauanlage die zu einem Streifzug durch die typische Vogelsberger Kulturlandschaft einlädt.

Naturdenkmal Schleuningsteine
Bei Eckmannshain präsentiert sich eine urig große Basaltblockhalde inmitten alter Hainbuchen – die Dicken Steine und die Schleuningsteine sind beide Überbleibsel von Vulkanschloten.

Fachwerk-Kirche Kölzenhain
Fachwerkkirchen sind eine Vogelsberger Besonderheit. Protestanten begannen im 17.Jahrhundert mit diesem sparsamen Kirchenbau. Die Kirche in Kölzenhain zeigt einen tyischen, als Haubendachreiter aufgesetzten Kirchturm. Typisch ist auch der beengende und schlichte Innenraum.

Laubacher Schloss
Umgeben von einem schönen Park mit uraltem Baumbestand und romantischem Schlossteich liegt das alte Grafenschloss mitten in der historischen Altstadt.

Vulkanring Vogelsberg


Damit Sie dieses Erlebnis ganz unbeschwert genießen können, werden die Etappen ein wenig gekürzt.



Quelle:
http://www.wanderkompass.de/Hessen/vulkanring-vogelsberg.html


Reisetermin:

Wanderreise - Nr. 5

15. / 16.07.2017
Reisepreis: pro Person im DZ: Anmeldung bis spätestens 15.06.17:
115 Euro
Einzelzimmer nur in begrenzter Anzahl vorhanden! Einzelzimmerzuschlag:
+ 18 Euro
Leistungen: Hin- und Rückfahrt per Bahn und Bus ab Frankfurt / Main - Hbf. (2. Klasse),
Gepäcktransport,
Ortskundige Reiseleitung,
1 Übernachtung mit Frühstück in einem familiären Landgasthof

Copyright by Theda Bunje
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